Print Pool

Name: Print Pool| Gründungsjahr: 1996 | Gründer: Matthias Simon | Fimensitz:  Taunusstein  | Branche: Druck und Fotografie | Website: print-pool.com  

 

    Das Problem – Die Idee – Die Lösung
     
    Von der Kundenberatung über das Design bis hin zur Produktion und dabei auch noch vollkommen grün? Mit Print Pool – Ja! Dem Kunden ein Gesamtpaket anzubieten, mit einem vollkommen nachhaltigen Konzept – das sind die Grundsätze, welche die Druckerei Print Pool einzigartig machen und sie von konventionellen Druckereien abheben. Von Visitenkarten bis Briefpapier, Postkarten, Broschüren, Geschäftsberichten und Foldern druckt das Unternehmen heute alles und bietet seinen Kunden somit einen vollwertigen Service an, der obendrein eine persönliche Beratung samt Ideenvorschlag beinhaltet – und dies alles unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit
     
    Einer musste ja anfangen.
     
    Das Unternehmen wurde im Jahr 1996 gegründet, damals allerdings noch nicht unter dem Nachhaltigkeitsaspekt, sondern als konventioneller Druck- und Mediendienstleister. Ende der 90er Jahre wurde das Unternehmen von einem Lieferanten auf ein zertifiziertes Papier aufmerksam gemacht, welches aus einer Eukalyptuspflanze hergestellt wird und dabei ökologisch überwacht und kontrolliert wird. Was genau „zertifiziert“ bedeutet, wusste selbst Herr Simon damals noch nicht wirklich und ließ sich vom Anbieter die Besonderheit dieses nachhaltig hergestellten Papiers erklären.
     
    Print Pool entschloss sich kurzerhand, dieses etwas andere Papier anzubieten, um so die Nachfrage dafür zu testen. Das Ergebnis lies sich damals zeigen: Obwohl sich das Interesse im Nischenbereich befand, war schon damals ein großes Bedürfnis nach nachhaltig hergestellten Produkten und somit auch dem besagten ökologischen Eukalyptuspapier mehr als spürbar. Auf das Verlangen seiner Kunden hin, hat die Firma darauf reagiert und sich Stück für Stück einer nachhaltigen Produktpalette zugewendet – auch aus Überzeugung für eine stärker transparente Produktion.
    
 
    Schon damals hat Herr Simon bemerkt, dass der ökologische Aspekt in einer Produktion nicht unerheblich ist. Innerhalb der nächsten fünf Jahre hat sich das Unternehmen zu hundert Prozent dem „Planet Friendly Printing“ verschrieben.
     
    Ein Dialog mit dem Stakeholder.
    Eine große Hürde für das Unternehmen war es, seine Mitarbeiter davon zu überzeugen, dass Nachhaltigkeit kein Trendbegriff sei. Zu Beginn war eine firmeninterne Skepsis vorhanden. Nach einem gemeinsamen Umdenkprozess von fünf Jahren wurden jedoch alle Kollegen davon überzeugt, so nicht nur dem Bedürfnis vieler Kunden entgegen zu kommen, sondern auch selbst etwas anders als herkömmlich tun zu wollen. Auch die Lieferanten, die damals nicht wussten, wo der Zellstoff ihres angebotenen Papieres herkommt,  mussten zuerst dazu aufgefordert werden, mehr Transparenz in ihrer Wertschöpfungskette zu schaffen.
     

    „Ökologische Farben? Ja kann man die jetzt essen, oder wie?“ – In etwa so haben damals die meisten reagiert. Zudem hatte man nur Lila Latzhose und VW Bus mit dem Wörtchen „Öko“ verbunden. Die ersten Meilensteine Print Pool’s bestanden somit darin, seinen Stakeholdern langsam klar zu machen, warum man eine Ressource denn überhaupt sparen soll und dass „nachhaltig“ nicht unbedingt immer nur öde, sondern auch ziemlich schick sein kann. So hat Print Pool das Bedürfnis seiner Kunden auf seine anderen Stakeholder übertragen und den Nachhaltigkeitsaspekt als Impuls rückwirkend auf seine Wertschöpfungskette übertragen.
    
 
    Ob bei einem Liter Farbe, oder einem Liter Milch – einen Informationsbeitrag zu leisten um eine Ressource zu schonen, daraus besteht im Wesentlichen die Mission von Print Pool heute. Da Ressourcen nicht unendlich sind,  ist es für das Unternehmen wichtig, in der Gesellschaft eine höhere Sensibilität zu schaffen und somit ein Verständnis für den tatsächlichen Wert eines Produktes zu verdeutlichen. Natürlich hat Nachhaltigkeit auch Grenzen, denn irgendwo hört es mit der Transparenz auch auf, jedoch geht es mehr darum, zu merken, wo genau man denn in seinem Rahmen etwas beitragen kann, so Herr Simon.

    Nichts Halbes und nichts Ganzes? Nicht bei Print Pool.
     
    Als sich das Unternehmen für die Nutzung umweltfreundlicher Farben entschlossen hat machte es einen zweiten Schritt in Richtung nachhaltigem Grundkonzept. Von der Farbe aus pflanzlichen Ölen über recycletem Papier, bis hin zur Nutzung von Naturstrom – der ökologische Aspekt zieht sich heute als Leitfaden durch die gesamte Wertschöpfungskette des Unternehmens.
     

    Schon in den 70er Jahren gab es einen Recycling-Boom, jedoch war die damalige Industrie noch nicht in der Lage, Produkte in einer hochwertigen Qualität herzustellen. Mit der heutigen Technologie ist es jedoch möglich – das macht sich Print Pool zunutze. Neben der nachhaltigen Auslegung des Unternehmens, bietet Print Pool seinen Kunden zudem eine auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Rundumversorgung an, welche von der Beratung, über das Design, bis zur Produktion eines Auftrages reicht.
    Die Kunden sollen sich bei Print Pool „grün aufgehoben“ fühlen und mit der Firma) ein gleiches Gegenüber haben. Kundenzufriedenheit gehört zu den führenden Prinzipien des Unternehmens.
     

    Auch die Preisentwicklung verläuft bei Print Pool anders als bei anderen. Insbesondere die heutzutage im Überfluss vorhandenen Online-Druckereien setzten ihre Preise immer niedriger an, um die Kunden an sich zu binden, Konkurrenz zu schaffen und Masse zu produzieren. Print Pool schwimmt jedoch schon immer gegen den Dumping-Strom, denn seine Kunden sind bereit etwas mehr zu bezahlen, wenn sie dafür wissen, wo die Ressourcen des gekauften Produktes herstammen. Denn sei es in der Lebensmittel-, Kleider oder Medienindustrie: „Ein billiges Produkt zahlt immer irgendeiner“, so Simon. Print Pool sieht sich daher auch ganz und gar nicht als Konkurrenz zu den anderen Druckanbietern.
     

    Nachdem das Unternehmen 2007 durch das FSC – dem Forest Stewardship Council –  zertifiziert wurde, wird es ausschließlich von FSC zertifizierten Lieferanten beliefert. Diese Chain of Custody ermöglicht es Print Pool, die Herkunft des Papieres bis hin zum Standpunkt des Baumes zu verfolgen und verschafft dem Unternehmen und allen seinen Bezugspersonen völlige Transparenz. Das Unternehmen produziert nicht nur nachhaltig, sondern trägt seine Einstellung zur Ökologie auch vorbildlich nach außen. Deswegen hat Print Pool die Aufmerksamkeit anderer auf sich gelenkt, und wurde zahlreich ausgezeichnet, wie zum Beispiel mit dem internationalen „Green Brands Award Germany 2013/2014“.

    Schon jetzt hat Print Pool viele Deutsche davon überzeugt, dass nachhaltige Druckdienstleistunden mindestens genauso gut sind wie konventionelle. Genug hat das Unternehmen jedoch noch lange nicht und will noch mehr Menschen zum Umdenken anregen. Nun geht es vor allem darum, seine Message auch mehr und mehr im Ausland zu verbreiten und damit noch mehr Menschen dazu anzuregen, die Wertschöpfungskette ihrer erworbenen Produkte zu überdenken. Alle Produkte von Print Pool sind über die Unternehmenswebsite auch online erhältlich.

    Und jetzt Du – Wie kannst du Print Pool unterstützen?
     
    Besuche doch mal Print Pool auf ihrer Website, anstatt das nächste mal deine Flyer oder Visitenkarten zu voreilig beim billigen Onlinedrucker drucken zu lassen. Lass dich davon überzeugen, dass es bei Print Pool toll verarbeitete Produkte aus verantwortungsvollen Ressourcen gibt und genieße auf Wunsch zudem eine persönliche und auf deine Bedürfnisse zugeschnittene Beratung.


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